Die Anfänge
Geboren am 5. August in Herbesthal, im heutigen Belgien. Später studiert er in Bonn und wird 1927 zum Priester geweiht.
Quelle: Deutsche Biographie ↗1902 — 1991
Ein Leben für den Frieden.
Ein Vermächtnis, das weiterwirkt.
Diese Sammlung verbindet seinen Lebensweg mit Büchern, Dokumenten und öffentlich zugänglichen Quellen. Zum Entdecken, Nachlesen und Weiterforschen.
Die Sammlung entdecken ↓Joseph Cornelius Rossaint war katholischer Priester, Gegner des Nationalsozialismus und ein beharrlicher Fürsprecher des Friedens.
Als Kaplan in Oberhausen und Düsseldorf arbeitete er mit jungen Menschen. Sein Widerstand führte ihn 1937 vor den Volksgerichtshof. Nach der Haft engagierte er sich weiter: als Publizist, in der Erinnerung an die Verfolgten und in der Friedensbewegung.
Einführung nach Gedenkstätte Deutscher Widerstand und Neuer Deutscher Biographie.
Geboren am 5. August in Herbesthal, im heutigen Belgien. Später studiert er in Bonn und wird 1927 zum Priester geweiht.
Quelle: Deutsche Biographie ↗Kaplan in Oberhausen, ab 1932 in Düsseldorf. Er engagiert sich gegen den Nationalsozialismus. 1935 entsteht mit kommunistischen Jugendlichen ein Flugblatt gegen die Wehrpflicht.
Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand ↗1936 verhaftet, am 28. April 1937 im Berliner Katholikenprozess zu elf Jahren Zuchthaus verurteilt. Er überlebt die Haft in Remscheid-Lüttringhausen bis April 1945.
Quelle: Gedenkstätte Deutscher Widerstand ↗Rossaint arbeitet als Publizist und Verleger, wendet sich gegen Wiederaufrüstung und atomare Bewaffnung und übernimmt leitende Aufgaben in der VVN und der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer.
Quelle: Deutsche Biographie ↗Er gehört zu den Gründern des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945 in Frankfurt am Main.
Quelle: Studienkreis Deutscher Widerstand ↗1989 erhält er den Aachener Friedenspreis. Am 16. April 1991 stirbt Joseph Cornelius Rossaint in Bad Neuenahr.
Quelle: Aachener Friedenspreis ↗ · Lebensdaten ↗Biografien, Archivbestände, Bücher und Stimmen. Jeder Eintrag führt zur jeweiligen Quelle. Die Sammlung wird schrittweise erweitert.
Ein kompakter Einstieg in Jugendarbeit, Widerstand, Verfolgung und Haft. Mit Literaturhinweisen.
Wissenschaftlicher Lexikonartikel mit Werkverzeichnis, Literatur und Verbindungen zu weiteren Archiven.
Bestandsnachweis unter anderem zum Bund Christlicher Sozialisten und zur Deutschen Friedensakademie. Ein Findhinweis, kein vollständiger Online-Nachlass.
Der Katalog verzeichnet 35 laufende Meter und bezeichnet den Bestand als noch nicht erschlossen. Zugang und Benutzung sind beim Archiv zu erfragen.
Verknüpfungen zu Briefen von und an Rossaint sowie zu Bestandsnachweisen im Verbundkatalog.
Biografischer Registereintrag mit Verweis auf Vorkommen in der Tagebuchedition. Hilfreich für die kirchengeschichtliche Einordnung.
Der Verein dokumentiert die Ehrung Rossaints. Die Seite verlinkt außerdem seine Dankrede und eine Laudation.
Die Geschichte des Studienkreises, zu dessen Gründern Joseph Rossaint gehörte. Zugang zur heutigen Dokumentations- und Bildungsarbeit.
Ein Kalenderblatt über Rossaints Widerstand und seinen weiteren politischen Weg. Der Hörbeitrag bleibt beim Sender abrufbar.
Zeitgenössische Vorstellung des von Karl Heinz Jahnke und Alexander Rossaint herausgegebenen Bandes mit Dokumenten, Briefen und Tagebuchaufzeichnungen.
Bibliografischer Nachweis des biografischen und dokumentarischen Bandes. Der Katalog ist kein frei verfügbares E-Book.
Kaplan Dr. Joseph Cornelius Rossaint. Der zweite gemeinsame Band wird im Literaturverzeichnis der Neuen Deutschen Biographie nachgewiesen.
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Redaktionell zusammengestellte Nachweise · Stand: 11. Oktober 2026. Katalogeinträge bedeuten nicht, dass das jeweilige Werk digital frei zugänglich ist.
Dr. Alexander Rossaint, Josephs Neffe, hat gemeinsam mit dem Historiker Karl Heinz Jahnke zwei Bücher zu seinem Leben und seiner Verfolgung veröffentlicht.
Karl Heinz Jahnke / Alexander Rossaint
Der Band verbindet die Darstellung seines Lebens mit einer Auswahl seiner Texte.
Bibliografischer Nachweis ↗Karl Heinz Jahnke / Alexander Rossaint
Dokumente, Briefe und Tagebuchaufzeichnungen zur Geschichte des Prozesses und seines Hauptangeklagten.
Zur Buchvorstellung ↗Briefe, Tagebücher und persönliche Dokumente bewahren mehr als Daten.
In der Familie ist weiterer Nachlass erhalten. Dieses Material ist noch nicht aufgearbeitet. Es soll künftig gesichtet, beschrieben und – soweit möglich und freigegeben – hier zugänglich gemacht werden.
Das Projekt wird von Sascha Rossaint, einem Großneffen Josephs, aufgebaut. Es möchte die verstreuten Quellen zusammenführen und den Austausch mit Forschung, Archiven und interessierten Menschen ermöglichen.
Familiennachlass: Erschließung geplant
Ein Foto. Einen Brief. Eine Erinnerung.
Oder eine Frage zu seiner Geschichte.
Hinweise auf weitere Quellen, Korrekturen und Anfragen erreichen Sascha Rossaint direkt per E-Mail.
sascha@rossaint.com ↗Bitte beschreiben Sie zunächst kurz, welches Material vorliegt und woher es stammt. Eine Zusendung ist keine automatische Freigabe zur Veröffentlichung.